Touren – Winter

Ein Traum wird wahr: Abseits der Piste  n, Tiefschnee, Sonne, Berge. Alles gibt es beim Skitouren im Winter. Regelmäßig führen unsere Tourenführer Alex, Christian, Günter und Hubert geführte Touren in die nähere und weitere Umgebung durch.

Die Krönung in diesem Winter, die 3-Tagesausfahrt nach Sellrain in den Alpengasthof Lüsens vom 04. – 06. März 2016. Die Anmeldung ist bereits erfolgt, bei Interesse können wir aber nochmals nachfragen ob noch ein Bett frei ist.

Die Skitouren machen wir rechtzeitig über die kleine Seepost bekannt, zudem haben wir einen eMailverteiler eingerichtet, in den wir dich gerne aufnehmen.

Jährlich bieten wir im Herbst eine Pieps-Suche und Übung an; das sollte für die eigene Sicherheit und für die der Bergkameraden ein Fixtermin sein.

Die Tourenführer sind:
Hubert Grassel
Alexander Matt
Christian Schneider
und Grünter Stöckl

 

Touren – Sommer

Auch im Sommer sind wir unterwegs in der Bergen. Tagestouren mit Günter gibt es an vielen Wochenenden.

Die Tourenführer sind:
Hubert Grassel
Alexander Matt
Christian Schneider
und Grünter Stöckl

3-Tageswanderung von Ofterschwang zum Hochgrat

„Eigentlich geht es dann nur noch bergab …“, das waren die am meisten gesprochen Worte während der diesjährigen Sommerwanderung des Skiclub Kressbronn, die wieder einmal vom Tourenwart, Hubert Grassel, hervorragend vorbereitet und geführt wurde.

Als Besonderheit konnte man in diesem Jahr schon einmal die stabilen Wetterprognosen über alle drei Tage verbuchen, war man doch in der Vergangenheit immer wieder gezwungen Allwetterkleidung im Rucksack mitzuführen. Mancher der Rücksäcke sah deutlich schlanker und leichter aus, als sich die 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Stellwerk in Kressbronn trafen und auf  den Bus warteten.

Da um Oberstaufen ein Schienenersatzverkehr das Fortkommen nicht einfach machte, wählte man diese Variante und lies sich direkt nach Ofterschwang fahren, wo man zwar schon Weltcuprennen beobachtete, sich aber noch keine Gedanken machte wie steil ein solcher Hang werden kann, wenn man von unten kommt.

Der Tourenführer wies die Gruppe ein, erzählten von den zu besteigenden Hörnern und bemerkte, dass nach dem zweistündigen etwas  anstrengenden Aufstieg … „es eigentllich nur noch bergab ginge“ …

Ein Schild mit der Aufschrift „steiler Aufstieg“  traf die Wegbeschreibung über die gesamten zwei Stunden wesentlich  besser. Zum Glück waren weite Strecken im Wald und so wirkte sich die gute Wetterlage mit 30° noch nicht stimmungsmindernd aus. Das Feld der Teilnehmer zog sich bald auseinander, wobei sich zwei Gruppen besonders hervortaten: Vorne die Bergziegen,  hinten die Genießer.

Alle trafen sich nach dem besten Ausblick vom Ofterschwanger Horn  zur Einkehr in der Fahnengehren-Alpe, wo die Wasserreserven das erste Mal aufgefüllt wurden. Hier wurde auch schon deutlich, was das Wort „eigentlich“ bedeutete.

Eigentlich wäre es wirklich nur noch bergab gegangen, wenn man sich auf dem Weg zum ersten  Tagesziel nicht noch das Rangiswanger Horn und den Weiherkopf als Zwischenstation vorgenommen hätte. Über diese beiden tollen Aussichtspunkte ging es schließlich zum Berghaus Schwaben, wo sich die Bergziegen in Richtung Ochsenkopf und Riedberger Horn aufmachten, die Genießer die heimische Gastronomie genossen.

Abends in der Grasgehrenhütte ließ man den Tag mit 12,4 Km Wegstrecke bei 1315m Aufstieg und 721m Abstieg noch mal Revue passieren. Dass die Hütte nicht die obligatorische Nachtruhe ab 22 Uhr in der Hüttenordnung hatte, wurde gerne in Anspruch genommen und führte beim einen oder anderen am nächsten Tag zu manch nachdenklichen Verschnaufpausen.

Der zweite Tag führte  von der Grasgehrenhütte nach Balderschwang. Eigentlich keine große Sache, je nach dem welchen Weg man geht. Unser Weg führte uns von Grasgehren zur Schönbergalpe und über die Dinjgörgenalpe zum Piesenkopf .  Von hier ging es über wunderschöne Hochmoorlandschaften weiter bis sich die beiden beschriebenen Gruppen trennten und  den Weg Richtung Scheuenalpe bzw.  zum Hochschelpen wählten.

Nach dem Abstieg traf man sich im Schwabenhof  in Balderschwang, wo die zweite Nacht verbracht wurde. Die Erfahrungen der vorausgegangenen Nacht bewirkten eine ruhigere Gangart und sorgten vor allem für die pünktliche Nachtruhe.  Die  18,2 km  Wegstrecke mit  700 Höhenmeter Aufstiegen  und  Abstiegen mit 1061Hm taten ein übriges.

Wie nahe die ganzen Berge zusammenliegen wurde am dritten Tag deutlich, als man „eigentlich“ nur wenige Kilometer Luftlinie bis zur Bergstation des Hochgrats zurücklege musste. Fußweg waren es dann aber doch vom Schwabenhof über die Oberbalderschwanger Alp zum Heidenkopf mit Abstieg zur Scheidwangalpe und dem Aufstieg zur Hochgratbahn immerhin 15 km ohne Schatten bei „besten“  Wetterbedingungen mit 30°. Die insgesamt 1165 Höhenmeter Aufstieg bei zwischenzeitlichen 583 m Abstieg merkten die Teilnehmer noch durch ein wohltuendes Spannen an unterschiedlichsten Muskelpartien auch Tage nach der Rückkehr.

Was auch in Erinnerung bleiben wird, ist die Tatsache, dass die Sorgen, keine hochalpinen Strecken vorzufinden und man nur auf „Grasbuckeln“ unterwegs sein würde unbegründet waren. Die fehlenden Felswände wurden durch harmonische Gemeinschaftserlebnisse, gesellige Stunden und beste Rund- und Ausblicke in die wunderschöne Bergwelt mit Almwiesen auf denen es noch Kühe mit Hörnern gibt, mehr als ersetzt. Der Dank der Wandergruppe galt nach der Rückkehr dem Tourenwart, Hubert Grassel, der bereits zum 11. Mal wieder ein besonderes Angebot für die Mitglieder des Skiclubs organisiert hat.

Gerhard